AIDS

Aids ist eine Krankheit, die bis jetzt noch nicht geheilt werden kann und gegen die es keine Impfung gibt. Aber es gibt Medikamente, die die Krankheit aufhalten können.
Aids ist die englische Abkürzung für "Acquired Immune Deficiency Syndrome“ und heißt auf Deutsch “Erworbene Immunschwäche“.
Die Krankheit wird durch einen Virus ausgelöst. Dieses Virus heißt "Humanes Immundefekt-Virus“, kurz HIV. Jemand, der dieses Virus in sich trägt, ist HIV-positiv. Oft merken die Menschen, die sich infiziert haben, viele Jahre lang nichts davon. Aber nach und nach zerstört das HIV das Immunsystem des Menschen und führt zu schweren Krankheiten, an denen man auch sterben kann.
Das humane Immundefektvirus kommt bei HIV-positiven Menschen vor allem im Blut, in der Samenflüssigkeit des Mannes und in der Scheidenflüssigkeit der Frau vor. Weil das Virus über diese Körperflüssigkeiten von einem Menschen auf den anderen übertragen wird, ist die Ansteckungsgefahr beim Sex, also dann, wenn mit dem HIV-Virus infizierte Samen- oder Scheidenflüssigkeit von dem Körper eines Menschen in den Körper eines anderen gelangt besonders groß.
Über das Blut kann man sich nur infizieren, wenn Blut eines HIV-Positiven zum Beispiel in eine offene Wunde kommt. Gegen das Virus kann man sich schützen. Zum Beispiel beim Sex mit Kondomen. Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger schützen sich bei Behandlungen und Operationen mit Handschuhen.

Einfach nur durch Körperkontakt steckt man sich aber nicht an, also:

  • nicht über die Luft
  • nicht beim Händeschütteln
  • nicht durch gemeinsames Benutzen von Gegenständen (bspw. Tasse, Besteck, Toilette)
  • nicht durch Stechmücken oder andere Tiere
  • nicht beim Küssen