Jährliche Früherkennungsuntersuchung

Alle jungen Frauen, die über 20 Jahre alt sind
oder bereits drei Jahre Geschlechtsverkehr haben,
sollten regelmäßig die Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt nutzen.

Früherkennung beim Frauenarzt

Da sich Gebärmutterhalskrebs über Jahre und Vorstufen entwickelt, kann dein Frauenarzt diese Vorstufen erkennen und rechtzeitig behandeln, damit ein „ausgewachsener“ Krebs vermieden wird.

Bei der Früherkennung untersucht dein Arzt äußere und innere Geschlechts- organe und entnimmt vorsichtig einen Zellabstrich (Pap-Abstrich, zytologische Untersuchung), der anschließend mikroskopisch untersucht wird.
Um die Zellprobe gewinnen zu können, fürht der Frauenarzt ein Spekulim in die Scheide ein und entfaltet diese. Auf diese Weise kann er den Muttermund direkt einsehen und mit einem Spachtel Zellen aus dem Bereich des Muttermundes sowie mit einer kleinen Bürste Zellen aus dem Gebärmutterhalskanal gewinnen.
Bei korrekter und regelmäßiger Durchführung des Tests lassen sich die meisten Zellveränderungen und viele Krebsvorstufen frühzeitig erkennen und können erfolgreich behandelt werden.


In einigen Fällen kann Gebärmutterhalskrebs auch durch Virustypen verursacht werden, gegen die der Impfstoff nicht hilft. Deshalb ist es wichtig, dass auch alle geimpften Frauen später regelmäßig die Früherkennungsuntersuchung beim Frauenarzt wahrnehmen.